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claude-regelwerk/AI/Regelwerk/haiku-5-5.md
T
Pascal MichelandClaude Opus 5 13213ea0ac Automatischer Push: 46 Datei(en) geändert
- .claude/agents/planer.md
- .claude/settings.json
- .claude/workflows/executer-welle.js
- .claude/workflows/plankritik.js
- .claude/workflows/planung.js
- .claude/workflows/quorum.js
- .claude/workflows/verbrauch.js
- .claude/workflows/welle-mit-pruefung.js
- .vault-tools/shell-wache/ENTWURF.md
- .vault-tools/shell-wache/docs/code/shell_wache.md
- .vault-tools/shell-wache/docs/plans/2026-10-30-shell-wache/00-uebersicht.md
- .vault-tools/shell-wache/docs/plans/2026-10-30-shell-wache/task-01-shell-wache.md
- … und 34 weitere

Erzeugt vom PostToolUse-Hook .vault-tools/auto-push/auto_push.py.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <[email protected]>
2026-10-31 03:00:01 +01:00

39 KiB
Raw Blame History

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type title status summary tags created updated source
resource Arbeiten mit Claude Haiku 5.5 reference Haiku 5.5 als Abschrift-Executer, Quorum-Ersatzstimme, Verbrauchsablesung und Sitzungsmodell: Effort je Rolle nach Messung vom 2026-10-09, Prüfpunkte, offene Entscheidungen, Verhalten und Prompt-Muster, Spezifikation und API-Brüche.
regelwerk
modelle
haiku
prompting
2026-10-09 2026-10-30 https://platform.claude.com/docs/en/build-with-claude/prompt-engineering/prompting-claude-haiku-5-5

Arbeiten mit Claude Haiku 5.5

Geltungsbereich — zuerst lesen.

  • Diese Datei gilt für Claude Haiku 5.5 (claude-haiku-5-5). Läufst du selbst als Haiku 5.5, ob als Hauptsitzung oder als Subagent, sind Teil A und Teil B deine Arbeitsweise.
  • Schreibt ein Koordinator einen Auftrag an einen Haiku-Subagenten, nimmt er Teil A. Für Fable 5.1 als Koordinator ist das verbindlich, Opus 5.5 entscheidet selbst.
  • Die Rollentabelle im Stamm (CLAUDE, „Agenten & Modelle") nennt Haiku 5.5 für Abschrift, Quorum-Ersatz, die Verbrauchsablesung (verbrauch-ableser) und die Haiku-Sitzung (A5); die Zuordnung der übrigen Rollen ändert sich nicht. Haiku 4.5 beschreibt AI/Regelwerk/sonnet-5, C3.
  • Angeordnet von Pascal am 2026-10-09. Quellen: Anthropic-Doku (Rohtext am 2026-10-09 per curl abgerufen), Modellkatalog und Systemprompt-Bausteine im Programmabbild von Claude Code 2.1.296 (gelesen, nicht gelaufen), die Transkripte des Vaults und eine eigene Messung (A3). Wo die Doku eine Bedingung nennt, steht sie hier mit.

Wozu diese Datei

Seit dem 2026-10-07 läuft alles, was im Vault haiku heißt, auf Haiku 5.5 — ohne dass eine Agentendatei geändert wurde. Haiku 5.5 kennt Effort, Haiku 4.5 nicht; mehrere Regeln und Workflows gehen noch vom alten Modell aus. Die Tabelle führt vom Symptom zum Abschnitt.

Beobachtung Abschnitt
Unklar, mit welchem Effort ein Haiku-Agent läuft oder laufen soll A1, A2
Die Ablesung in verbrauch lief bis 2026-10-17 mit max A1, A7
Task mit modell: haiku und typografischen Zeichen A3, A4
Pascal startet eine Sitzung auf Haiku A5
Haiku-Executer meldet „fertig" ohne echte Prüfung B3
Haiku hört bei langem Agent-Auftrag früh auf und gibt die Aufgabe zurück A4, B2
Antwort aus dem Gedächtnis statt Suche B4
Werkzeugaufruf fehlt bei JSON-Ausgabe ohne Thinking B5
Nutzernachricht mitten im Zug wird übergangen B6
Denktext steht in der sichtbaren Antwort B7
Chatbot gibt bei Drängen nach B8
stop_reason: "refusal", kein Ausweichmodell B9
400 bei budget_tokens, temperature, Prefill oder geändertem Verlauf C2
Nach dem Wechsel von Opus auf Haiku fehlt das frühere Denken A5, C4

Zwei Sorten von Punkten sind gemischt: Manche greifen in dieser Claude-Code-Sitzung oder bei Subagenten (Kennung „Sitzung"), andere erst, wenn wir selbst gegen die Claude-API bauen (Kennung „API-Integration").

Teil A — Was im Vault gilt

A1 Wo Haiku 5.5 im Vault läuft

  • Der Alias haiku löst im Katalog von Claude Code 2.1.296 auf der Anthropic-API auf claude-haiku-5-5 auf. Auf Bedrock, Vertex, Foundry, Mantle, anthropic_aws, anthropic_google_cloud und Gateway löst er weiter auf claude-haiku-4-5 auf.
  • In den Transkripten des Vaults steht der erste Haiku-5.5-Eintrag am 2026-10-07 um 20:55 UTC (CLI 2.1.293), der letzte Haiku-4.5-Eintrag am selben Tag um 11:58 UTC (CLI 2.1.292).
  • Haiku 5.5 ist das erste Haiku mit Effort. Ein Effort aus dem Frontmatter einer Agentendatei oder aus der Sitzung kommt jetzt beim Modell an. Bei Haiku 4.5 fehlte das Feld effort im Transkript (2026-09-23), und der Katalog führt dort keine Effort-Fähigkeit.
Rolle Gestartet von Effort, der ankommt Beleg
executer bei modell: haiku (Abschrift) executer-welle, agentType: executer, ohne effort medium aus dem Frontmatter des Executers Transkripte 2026-10-09; Messung A3
Task mit modell: haiku und eigenem effort: executer-welle trotzdem medium: effortFuer() verwirft den Task-Effort und loggt ihn als „wirkungslos" .claude/workflows/executer-welle.js
quorum-stimme als Ersatz für Codex quorum, agentType: quorum-stimme, ohne effort high aus dem Frontmatter Messung A3
Ablesung in verbrauch verbrauch.js, agentType: verbrauch-ableser, ohne effort low aus dem Frontmatter; bis 2026-10-17 ohne agentType der Effort der aufrufenden Sitzung, am 2026-10-09 max oder xhigh Echtläufe 2026-10-17 (wf_1901f51f-dd3, wf_4d8a69f9-51a); Transkripte 2026-10-09
Hauptsitzung Modellwahl in der App Sitzungseinstellung, Standard medium Transkripte 2026-10-09; Katalog

A2 Effort je Rolle

Rolle Effort Grund
executer, Abschrift medium (Frontmatter, unverändert) Messung: low, medium und high gleich treu, je Lauf 0,008–0,009 $; low sparte keine Ausgabe. Doku: medium ist der Start für agentisches Coding; auf low hört Haiku in langen Agent-Prompts eher früh auf, auf low und medium meldet es Änderungen teils ohne Prüfung als fertig (B2, B3).
quorum-stimme, Ersatz high (Frontmatter, unverändert) Messung: 9 von 9 auf jeder Stufe; high brachte je Lauf zwei berechtigte Zusatzfunde, low einen, bei höchstens 0,010 $ je Lauf. Doku: high für strenges Befolgen von Anweisungen.
Ablesung in verbrauch low (Frontmatter von verbrauch-ableser, seit 2026-10-17) Feste Ablesung ohne Urteil; Doku: low für kurze Werkzeugaufgaben. Echtlauf 2026-10-17: vier von vier Ablesungen richtig, je drei Werkzeugaufrufe, Werte gleich der eigenen Ablesung.
Hauptsitzung medium (Standard) Doku: Startpunkt für die meiste Arbeit; xhigh und max nur mit Gewinn in eigenen Evals, dann auch Sonnet 5.5 vergleichen. Nicht gemessen.

A3 Messung vom 2026-10-09

Aufbau: Workflows in Claude Code 2.1.293 (laut Transkript), je Lauf ein Subagent mit agentType und model wie im echten Einsatz; „Standard" heißt ohne effort-Parameter, also Frontmatter. Effort und Modell je Lauf aus dem Transkript belegt. Abschrift und Quorum: Prüfstände vom 2026-09-23; Typografie: neuer Prüfstand vom 2026-10-09.

Abschrift — Task mit deutschen Anführungszeichen im Docstring, der Escape-Folge für U+2028 und einem Prüf-grep, der den Docstring trifft; Byte-Vergleich mit cmp:

Einstellung Läufe Ende byte-gleich „ “ erhalten Widerspruch gemeldet Ausgabetokens (Median) Kosten je Lauf Dauer
Haiku 5.5, Standard (medium) 2 2 von 2 2 von 2 2 von 2 1.781 0,008 $ 40–42 s
Haiku 5.5, low 2 2 von 2 2 von 2 2 von 2 2.244 0,008–0,009 $ 29–52 s
Haiku 5.5, high 2 2 von 2 (ein Lauf erzeugte die Testdatei per awk aus der Taskdatei) 2 von 2 2 von 2 2.279 0,008 $ 41–50 s
Sonnet 5.5, Standard (medium), Gegenprobe 2 2 von 2 2 von 2 2 von 2 1.413 0,105–0,130 $ 31–33 s

Quorum-Stimme — neun eingebaute Fehler gegen eine SPEC, als echtes Prüfpaket mit quorum_werkzeug.py gebaut, Auftrag wortgleich mit quorum.js; ein Sonnet-Richter glich blind ab und prüfte jedes Zitat:

Einstellung Läufe Schlüssel mit Zitat Zusatzfunde je Lauf Fehlalarme Ausgabetokens (Median) Kosten je Lauf Dauer
Haiku 5.5, low 2 9 von 9 1 und 1 0 4.072 0,004–0,007 $ 18–20 s
Haiku 5.5, medium 2 9 von 9 2 und 1 0 6.055 0,004–0,008 $ 26–30 s
Haiku 5.5, Standard (high) 2 9 von 9 2 und 2 0 8.321 0,005–0,010 $ 35–40 s
Sonnet 5.5, Standard (high) 2 9 von 9 2 und 2 0 3.411 0,042–0,125 $ 24–27 s

Typografie — zweiter Abschrift-Task mit allen elf Zeichen der früheren Ausnahme („ “ ” ‚ ‘ ’ « » – — …), 47 Vorkommen in Docstring, Kommentar, Zeichenketten und Testerwartungen; Byte-Vergleich mit cmp:

Einstellung Läufe Ende byte-gleich Ausgabetokens (Median) Kosten je Lauf Dauer
Haiku 5.5, Standard (medium) 4 4 von 4 1.425 0,005–0,009 $ 21–53 s
Haiku 5.5, low 2 2 von 2 1.258 0,005–0,006 $ 16–19 s

Alle sechs schrieben per Write, und jede Write-Eingabe war schon beim ersten Mal richtig. Ein Lauf (Standard) legte die Hilfsdatei _blocks.txt neben der Taskdatei an, also außerhalb seines Laufordners, nannte sie im Bericht und löschte sie; derselbe Lauf versuchte per awk zwei Dateien weit außerhalb des Arbeitsbaums zu schreiben, die nicht entstanden und die er nicht meldete. Auf diese Messung hin hat Pascal am 2026-10-09 die Ausnahme für Haiku 5.5 aufgehoben (AI/Regelwerk/codeworkflow, Schritt 3).

Was beim Abschrift- und beim Quorum-Prüfstand auffiel:

  • Write-Weg: In 5 von 6 Haiku-Läufen stand die Escape-Folge schon in der Eingabe des Write-Aufrufs als echtes Zeichen; ob das Modell oder die Harness-Schicht es erzeugte, zeigt das Transkript nicht. Alle fünf fanden es selbst per Bytesuche und setzten die Folge zurück, und alle fünf nennen dabei die Harness-Erinnerung zu Unicode-Escapes.
  • Bash-Weg: Ein Haiku-Lauf und beide Sonnet-Läufe schrieben per Heredoc. Dort kam die Escape-Folge richtig an, aber in der Testdatei gingen zuerst Backslashes verloren (3 von 3), sichtbar als SyntaxWarning bei grünen Tests.
  • Haiku 4.5 ersetzte am 2026-09-23 im selben Task U+201C in 2 von 2 Läufen still durch ein gerades Zeichen. Haiku 5.5 hat „ und “ in 6 von 6 Läufen erhalten.
  • Verbotene Hilfsdateien: Ein Haiku-Lauf (low) legte zwei Skripte kurz außerhalb seines Laufordners ab, meldete das und löschte sie. Ein zweiter (high) legte drei Hilfsdateien im Laufordner an und löschte sie wieder, ohne es zu melden.
  • Kosten: Haiku 5.5 kostete beim Executer etwa ein Fünfzehntel, bei der Quorum-Stimme (Standard gegen Standard) etwa ein Elftel von Sonnet 5.5; die Kosten streuen mit den Cache-Treffern. Haiku 4.5 kostete im selben Abschrift-Task am 2026-09-23 0,076 $ je Lauf (Median).

Was die Messung nicht belegt:

  • Alle drei Prüfstände sind klein: ein Modul mit 73 Zeilen (Quorum), eines mit 25 Zeilen (Abschrift), eines mit 39 Zeilen Code und 18 Zeilen Tests (Typografie).
  • Beim Quorum fanden alle acht Läufe alle neun Fehler. Der Prüfstand trennt die Stufen deshalb nicht, nur über Zusatzfunde und Kosten.
  • Die Selbstkorrektur ist kein Vorsprung von Haiku: Sonnet 5.5 war unter denselben Bedingungen ebenso byte-treu. Dass alle fünf betroffenen Haiku-Läufe die Harness-Erinnerung nennen, spricht dafür, dass sie die Korrektur auslöste; bewiesen ist das nicht.
  • Der Vergleich mit Haiku 4.5 ist kein kontrollierter Versuch: anderer Tag, eine andere Fassung der Escape-Erinnerung im Index und weitere Erinnerungen zum Byte-Vergleich. Die Erinnerung selbst stand auch am 2026-09-23 im Kontext.
  • Typografisch gemessen sind zwei kleine Tasks. Lange Aufträge, in denen ein Executer viel Text abschreibt, sind nicht gemessen.
  • Lange Tasks mit vielen Dateien, Ermessen und langer Agentenschleife sind nicht gemessen — genau dort nennt die Doku frühes Aufhören auf low (B2).
  • Hauptsitzung und verbrauch-Ablesung sind nicht gemessen.

Rohwerte je Lauf: AI/secondbrain/regelwerk-memory/2026-10-09-haiku-5-5-messung.

A4 Aufträge an Haiku-Subagenten

  • Executer bei modell: haiku: Die Vorlage aus AI/Regelwerk/sonnet-5-5, A2, gilt. Ihr Stoppsatz deckt nur die zweite Hälfte des Doku-Mittels aus B2 (aufhören, wenn erledigt und geprüft; keine Zusatzarbeit), ihr Prüfbefehl mit Erwartung den Doku-Absatz aus B3.
  • Bei langen Haiku-Aufträgen (viele Dateien, lange Werkzeugschleife) kommt die erste Hälfte als eigene Zeile dazu: „Arbeite weiter, bis alles Beauftragte erledigt ist; frag nur, wenn es ohne den Auftraggeber nicht weitergeht, oder vor einem riskanten Schritt."
  • Wann Haiku statt Sonnet: das Kriterium „Abschrift, nicht Autorschaft" aus AI/Regelwerk/codeworkflow, Schritt 3. Typografische Zeichen sind für Haiku 5.5 kein Grund mehr für Sonnet; die Regel steht dort.
  • Quorum-Ersatz: Der Auftrag steht fest in quorum.js; zu formulieren ist nichts.
  • Agent ohne agentType: bekommt model und effort (Stamm). Bei Haiku 4.5 war ein fehlender Effort folgenlos, bei Haiku 5.5 erbt der Agent den Effort der Sitzung.

A5 Haiku 5.5 als Sitzungsmodell (Sitzung)

  • Wofür eine Haiku-Sitzung da ist (Pascals Entscheidung vom 2026-10-09): Fragen und Nachschlagen. Vor Planen, Gegenprüfen, Committen oder Arbeit an Produktivsystemen wechselt die Sitzung auf Opus 5.5 — oder du sagst Pascal, dass der nächste Schritt das verlangt. Grund: Die Rollentabelle weist Klären, Entscheiden und Committen dem Koordinator auf Opus 5.5 zu.
  • Subagenten aus einer Haiku-Sitzung: zum Nachschlagen etwa recherche mit model: sonnet — jeder Subagent bekommt model ausdrücklich, sonst erbt er Haiku. planer und pruefer startet erst die Sitzung nach dem Wechsel auf Opus.
  • Effort-Erbe: Ein Agent ohne effort: erbt den Effort der Haiku-Sitzung, Standard medium.
  • Wofür Anthropic Haiku 5.5 baut: „high-volume, latency-sensitive work such as classification, routing, extraction, and subagent tasks" (What's new). Eine Messung für Vault-Sitzungen gibt es nicht.
  • Was Claude Code selbst einfügt: Claude Code 2.1.296 baut für Haiku 5.5 einen eigenen Absatz in den Systemprompt (Abschnitt heron_brook, Fähigkeit haiku_5_5_early_stopping_guidance, Schalter tengu_idempotent_wolf, im Programm mit an vorbelegt). Ein ferngesteuert gesetzter Ersatztext für denselben Abschnitt hat Vorrang. Was in Pascals Konto gilt und ob Subagenten den Absatz bekommen, ist nicht beobachtet. Kurz gefasst sagt er:
    • Der Effort steuert das Denken, nicht den Umfang; eine große Aufgabe ist kein Grund, vorher nachzufragen. Der Zug endet, wenn der Auftrag erledigt ist oder ohne den Nutzer nichts mehr geht.
    • Vorher fragen nur, wenn die wahrscheinlichste Lesart nicht benennbar ist oder die Aufgabe an einem Fakt, einer Datei oder einem Zugang hängt, den nur der Nutzer hat. Sonst handeln und die gewählte Lesart in der Schlussnachricht nennen. Die Zustimmung zu einer Wahl, die das Modell selbst treffen kann, ist kein Grund zu fragen.
    • Schwer umkehrbare und nach außen wirkende Schritte brauchen weiter die Bestätigung. Will der Nutzer etwas vorher freigeben, etwa einen Plan, dort anhalten; eine reine Reihenfolge wie „erst planen, dann bauen" ist kein Haltepunkt. Eine Frage oder ein offenes Abwägen will eine Antwort, keine Änderung; ist zusätzlich Arbeit verlangt, erst antworten, dann arbeiten.
    • Dateiänderungen im Arbeitsbaum gelten nicht als schwer umkehrbar, solange sie keine laufenden Änderungen des Nutzers überschreiben. Offene Entscheidungen trifft das Modell selbst und listet sie in der Schlussnachricht.
    • Ist ein Teil blockiert, den Rest fertig machen und die Schlussnachricht mit dem Blockierten beginnen; einen vermutlich scheiternden Schritt erst versuchen. Das Projekt bau- und testfähig machen, etwa deklarierte Abhängigkeiten installieren, zählt zur Arbeit.
  • Wo der Absatz auf Vault-Regeln trifft:
Der Absatz sagt Im Vault gilt
Zustimmung zu einer Wahl, die das Modell selbst treffen kann, ist kein Grund zu fragen Jede Freigabe aus Stamm und Regelwerk bleibt Pflicht, etwa für Produktivsysteme, Push und Echtgeld
„Erst planen, dann bauen" ist kein Haltepunkt Die Standardschleife aus [[AI/Regelwerk/codeworkflow
Deklarierte Abhängigkeiten installieren zählt zur Arbeit executer.md: keine neuen Abhängigkeiten ohne Auftrag; im Zweifel entscheidet der Auftrag
  • Der Stamm geht vor. Jede Regel aus CLAUDE gilt unverändert, auch wo der eingefügte Absatz zum Weitermachen drängt.
  • Modellwechsel mitten in der Sitzung: Laut Doku verwirft die API die Thinking-Blöcke von Opus 5, Opus 5.5, Sonnet 5.5 sowie den Fable- und Mythos-Modellen ohne Fehler, wenn Haiku 5.5 übernimmt. Wer von Opus auf Haiku wechselt, verliert das frühere Denken; sichtbarer Text und Werkzeugergebnisse bleiben. Umgekehrt lesen Opus 5.5 und Sonnet 5.5 auf der Claude-API und Google Cloud die Blöcke von Haiku 5.5. In Claude Code nicht beobachtet. Vor einem Wechsel auf Haiku wichtige Zwischenstände als Text oder Datei festhalten.
  • Das Sitzungsprotokoll aus dem Stamm gilt für jedes Modell.

A6 Prüfpunkte statt Garantie

Fehlerquelle Prüfpunkt
Executer weicht still ab Byte-Vergleich Plan gegen Datei, Pflicht wie bei jedem Modell ([[AI/Regelwerk/codeworkflow
Escape-Folgen Byte-Vergleich. Am 2026-10-09 stand die Escape-Folge über den Write-Weg in 5 von 5 Läufen zuerst als echtes Zeichen in der Werkzeugeingabe; sichtbar nur per Bytesuche. Beim Schreiben des Messberichts traf es auch den Koordinator auf Opus 5.5, im Write-Werkzeug wie im Bash-Heredoc
Backslashes Über den Bash-Heredoc-Weg gingen sie in 3 von 3 Läufen (1 Haiku, 2 Sonnet) zuerst verloren; sichtbar als SyntaxWarning bei grünen Tests, also Testausgabe ganz lesen
Fertigmeldung ohne Prüfung Prüfbefehl mit Erwartung im Auftrag; der Koordinator wiederholt ihn selbst (B3)
Frühes Aufhören bei langem Auftrag Weiterarbeiten-Zeile aus A4 im Auftrag; offene Teile stehen im Bericht
Hilfsdateien trotz Verbot Wieder gelöschte Dateien und gescheiterte Schreibversuche zeigt kein Vergleich danach, nur das Transkript; bei Verdacht dort die Werkzeugaufrufe lesen. Beide Prüfstände vom 2026-10-09 hatten je mindestens einen solchen Lauf (A3)
Effort geerbt statt gesetzt Feld effort im Transkript; ein Agent ohne agentType bekommt effort
Ablehnung ohne Ausweichmodell Bericht führt sie als abgelehnt, nicht umformulieren, bis es durchgeht ([[AI/Regelwerk/sonnet-5
Denken nach Modellwechsel verloren Zwischenstände vor dem Wechsel auf Haiku als Text oder Datei (A5)

A7 Angenommen, Umsetzung offen

Pascal hat die Vorschläge am 2026-10-09 angenommen; umgesetzt werden sie als eigene Aufgabe, weil die Workflows Fall- und Mutantensuiten haben.

Stelle Befund Umsetzung
verbrauch.js: Haiku-Ablesung ohne effort lief mit dem Effort der Sitzung, am 2026-10-09 max Erledigt am 2026-10-17: Der Ableser läuft als agentType: verbrauch-ableser mit effort: low im Frontmatter; die Grundlinie in faelle_workflows.mjs prüft Typ und fehlenden effort-Parameter
executer-welle.js: Task-Effort bei haiku verworfen, Logzeile „wirkungslos"; Kommentare „etwa low für Abschrift mit typografischen Zeichen" und „Haiku kennt keinen Effort" stimmt seit Haiku 5.5 nicht mehr Effort durchreichen wie bei Sonnet, Kommentar und Logzeile berichtigen; dieselbe Aufgabe
plankritik.js, Linse „abdeckung": verlangt für Abschrift mit typografischen Zeichen modell sonnet und effort low statt haiku würde jeden Plan nach der neuen Regel in Schritt 3 als Fehler melden Linsentext an die Entscheidung vom 2026-10-09 anpassen, Fälle der Plankritik mitziehen; dieselbe Aufgabe
Codex-Hilfsagenten im Quorum auf sonnet statt haiku (Kommentar in quorum.js) Die Begründung beruht auf Haiku 4.5; die Ausnahme ist für Haiku 5.5 seit 2026-10-09 aufgehoben Kommentar berichtigen; ob die Hilfsagenten auf haiku wechseln, gehört in dieselbe Aufgabe

Teil B — Verhalten und Prompt-Muster

Aus „Prompting Claude Haiku 5.5" (Rohtext 2026-10-09). Bestehende Haiku-4.5-Prompts laufen laut Doku ohne Änderung gut. Antwortlänge, Formatierung, Fortschrittsmeldungen, parallele Werkzeugaufrufe und Delegation behandelt die Seite nicht. Die Prompttexte der Doku stehen hier sinngemäß auf Deutsch; den Wortlaut hat die Doku im jeweiligen Abschnitt.

B1 Effort und Thinking (Sitzung, API-Integration)

  • low: billigste und schnellste Stufe; für Chat, kurze Werkzeugaufgaben und einfache Massenanfragen. In langen Agent-Prompts überspringt das Modell hier eher eine Suche, hört früh auf oder lässt eine Prüfung aus.
  • medium: Standard; Start für die meiste Arbeit, auch für agentisches Coding.
  • high: für Wissensarbeit, längere Agentenaufgaben und strenges Befolgen von Anweisungen.
  • xhigh und max: nur, wenn eigene Evals einen Qualitätsgewinn zeigen. Denken und Antworten werden deutlich länger; dann laut Doku auch Sonnet 5.5 auf Leistung, Kosten und Tempo vergleichen.
  • Thinking ist standardmäßig an und zählt zu max_tokens (bis 128.000). Wer weniger Denken will, senkt den Effort; die Anweisung im Prompt, direkt zu antworten, stoppte das Denken in Anthropics Tests nicht.
  • Sitzung: Claude Code lässt Thinking für Haiku 5.5 nicht abschalten (Katalog rejects_disabled_thinking, Meldung „Thinking can't be turned off" im Abbild 2.1.296; gelesen, nicht gelaufen).
  • API-Integration: thinking: {"type": "disabled"} geht nur bei low, medium und high, bei xhigh und max kommt 400.
  • API-Integration: Auf xhigh schreibt das Modell in mehrstufigen Chats manchmal die ganze Antwort ins Thinking und endet ohne sichtbaren Text. Jede Antwort auf Leere prüfen.
  • API-Integration: Ein geänderter Effort zwischen Anfragen entwertet den Prompt-Cache der Nachrichten. Ein Effort-Wechsel je Nachricht (Beta, Claude-API und Google Cloud, Header mid-conversation-output-config-2026-07-01, nur mit adaptivem Thinking) behält ihn.

B2 Frühes Aufhören und Zusatzarbeit (Sitzung)

  • Mit kurzem Systemprompt hört Haiku 5.5 selten zu früh auf. Mit langem Coding-Agent-Systemprompt auf low gibt es die Aufgabe manchmal früh an den Nutzer zurück.
  • Gegenmittel laut Doku, sinngemäß im Systemprompt, zwei Teile: (1) weiterarbeiten, bis alles Verlangte erledigt ist, und nur fragen, wenn es ohne den Nutzer nicht weitergeht oder vor einem riskanten Schritt; (2) ist die Arbeit erledigt und geprüft, aufhören und berichten, keine ungefragten Features, Doku oder Refactorings, Vorschläge ans Ende.
  • Im Vault deckt der Stoppsatz der Executer-Vorlage (AI/Regelwerk/sonnet-5-5, A2) nur Teil (2). Die gleichlautende Regel in .claude/agents/executer.md steht im Abschnitt zu Sonnet 5.5; für Haiku trägt also die Vorlage. Teil (1) steht für lange Haiku-Aufträge in A4. Für die Hauptsitzung fügt Claude Code einen eigenen Absatz ein (A5).
  • Höherer Effort hilft ebenfalls: Ohne den Text halbierte der Schritt von low auf medium das frühe Aufhören etwa und mehr als verdoppelte die Ausgabetokens je Versuch (Anthropics Tests).
  • API-Integration: Neue Systemprompt-Texte nur in neuen Gesprächen ergänzen. Ein Gespräch, das mit geändertem system Thinking-Blöcke zurückschickt, kann mit 400 scheitern. Mitten im Gespräch gehört eine neue Anweisung in den neuesten Zug oder, auf Claude-API, Bedrock und Google Cloud, in eine System-Nachricht.

B3 Änderungen echt prüfen (Sitzung)

  • Auf low und medium meldet Haiku 5.5 eine Codeänderung manchmal als erledigt, ohne eine Prüfung gefahren zu haben.
  • Gegenmittel laut Doku, sinngemäß im Systemprompt: Nach einer lauffähigen Codeänderung eine echte Prüfung fahren, die die Änderung ausübt — Tests, Typprüfung, Build oder der geänderte Befehl selbst. Eine reine Syntaxprüfung oder ein Prüfbefehl, der nicht startete, zählt nicht. Fehlen nur die deklarierten Abhängigkeiten, sie mit Paketmanager und Lockfile des Projekts installieren, nie über sudo oder den Systempaketmanager, sofern nicht anders angewiesen. Geht keine echte Prüfung, sagen, welche nicht lief und warum, statt die Änderung als erledigt zu melden.
  • In Anthropics Tests prüfte das Modell damit öfter und leistete mehr, bei mehr Tokens.
  • Im Vault abgedeckt durch executer.md (Arbeitsweise Punkt 4) und den Prüfbefehl mit Erwartung im Auftrag. Den Satz „Syntaxprüfung zählt nicht" führt executer.md im Abschnitt zu Sonnet 5.5; für Haiku steht er dort nicht ausdrücklich.

B4 Suche und Datum (Sitzung, API-Integration)

  • Mit einem Suchwerkzeug das heutige Datum mitgeben, im Systemprompt oder in der Werkzeugbeschreibung. Das Datum einmal zu Gesprächsbeginn einsetzen und system und tools danach unverändert lassen; an einem späteren Tag das neue Datum im neuesten Zug nennen.
  • Auf low und bei langen Systemprompts sucht Haiku 5.5 manchmal nicht. Gegenmittel laut Doku, sinngemäß direkt nach dem Datum: Das Training endet lange vor heute; Rekorde, Amtsinhaber, Preise, Versionen, Regeln und alles „Neueste" vor der Antwort suchen, auch wenn du dir sicher bist; Unveränderliches braucht keine Suche; hängt die Antwort vom Ort ab, Land oder Region in die Suchanfrage.
  • Wirkung in Anthropics Tests: mehr Suchen bei Fragen mit veränderter Antwort, bei Fragen ohne Suchbedarf nur 0 bis 3 Prozent zusätzliche Suchen. Bei kurzem Systemprompt kann der Zusatztext entfallen; auf medium ließ dort schon das Datum allein das Modell öfter suchen.
  • Pauschalsätze wie „bei jeder Gegenwartsfrage suchen, egal wie sicher" vermeiden: In Anthropics Tests suchte das Modell damit bei der Hälfte der Fragen ohne Bedarf, ohne mehr richtige Antworten.
  • Im Vault: Der Suchsatz der Recherche-Vorlage (AI/Regelwerk/sonnet-5-5, A3) gilt auch, wenn ein Recherche-Auftrag auf Haiku läuft.

B5 JSON-Ausgabe mit eigenen Werkzeugen (API-Integration)

  • Mit abgeschaltetem Thinking und verlangtem JSON (Structured Outputs) überspringt Haiku 5.5 manchmal einen nötigen Werkzeugaufruf.
  • Drei Wege laut Doku: adaptives Thinking lassen (thinking weglassen oder adaptive); output_config.format aus Anfragen nehmen, in denen ein Werkzeug nötig ist; den Aufruf per tool_choice erzwingen, dann ohne Text vor dem Aufruf.
  • Muss Thinking aus bleiben, sinngemäß in den Systemprompt: Das JSON-Format gilt nur für die Schlussantwort; ein nötiges Werkzeug zuerst und ohne Text davor aufrufen, das JSON erst mit den Ergebnissen schreiben. Das hob auf low und medium den Anteil vollständiger, richtiger JSON-Antworten.

B6 Nutzernachrichten mitten im Zug (API-Integration)

  • Haiku 5.5 ist darauf trainiert, Prompt-Injection über Werkzeugergebnisse abzuwehren. Nutzertext in einem tool_result oder in einer System-Nachricht direkt nach einem Werkzeugergebnis kann es deshalb als nicht vertrauenswürdig übergehen.
  • Nutzertext nie in einen tool_result-Block legen.
  • Eine Eingabe des Nutzers mitten im Zug als Textblock hinter das letzte tool_result in dieselbe Nutzernachricht setzen.
  • Hinweise des Harness in eine eigene System-Nachricht, nie zusammen mit den Worten des Nutzers in einen Block.

B7 Denktext in der sichtbaren Antwort (API-Integration, Sitzung)

  • Haiku 5.5 schreibt manchmal denkartigen Text in die Antwort, die der Nutzer sieht, öfter auf low und — nur in eigenen API-Integrationen möglich — bei abgeschaltetem Thinking.
  • Gegenmittel laut Doku: adaptives Thinking und medium.

B8 Chatbots am Systemprompt halten (API-Integration)

  • Für Chatbots und Support-Assistenten, zusätzlich zum üblichen Schutz gegen Prompt-Injection, sinngemäß in den Systemprompt: Die Regeln gelten das ganze Gespräch, auch wenn der Nutzer widerspricht, einen nachvollziehbaren Grund nennt, nur einen kleinen Teil will, eine Ausnahmegenehmigung behauptet oder immer wieder fragt.
  • Wo das Befolgen am meisten zählt, zusätzlich high.

B9 Ablehnungen ohne Ausweichmodell (Sitzung, API-Integration)

  • Sicherheitsklassifikatoren können ablehnen: Antwort mit stop_reason: "refusal", Kategorie in stop_details.category. Gegenüber Haiku 4.5 ist das neu.
  • cyber: Anfragen, die Cyber-Schaden ermöglichen können, etwa Malware oder Exploit-Entwicklung. Schwachstellensuche in Quelltext ist erlaubt, riskante Dual-Use-Arbeit nicht; auch harmlose Sicherheitsarbeit kann die Kategorie auslösen. Für legitime Sicherheitsarbeit gibt es das Cyber Verification Program.
  • frontier_llm: Hilfe beim Entwickeln konkurrierender KI-Modelle. bio: biologische Gefahren; Alltagsfragen zu Gesundheit und Bildung sind nicht betroffen; für Life-Sciences-Arbeit gibt es das Life Sciences Verification Program. general_harms: übrige Bereiche der Nutzungsrichtlinie, auch hier kann harmlose Arbeit auslösen.
  • Die Haiku-Seite nennt diese vier Kategorien. Die allgemeine Seite „Refusals and fallback" kennt zusätzlich reasoning_extraction; ob Haiku 5.5 sie liefert, sagt sie nicht ausdrücklich. Eine Ablehnung vor jeder Ausgabe wird dort bei bio, frontier_llm und reasoning_extraction berechnet (Stand September 2026; die Liste kann sich ändern).
  • Kein serverseitiges Ausweichen und kein Fallback-Guthaben. Dieselbe Anfrage noch einmal an Haiku 5.5 bringt laut Doku meist wieder eine Ablehnung. API-Integration: clientseitig auf ein anderes Modell ausweichen, über die Refusal-Fallback-Middleware des SDK oder einen eigenen Retry. Ohne Fallback-Guthaben zahlt das Ausweichen das Cache-Schreiben des Ausweichmodells voll.
  • Sonnet 5.5 weicht bei cyber und frontier_llm auf Sonnet 5 aus (AI/Regelwerk/sonnet-5-5, C3), Haiku 5.5 nicht. Für den Vault: Bei Tasks aus Härtungs-, Firewall- und Sicherheitsprojekten bringt modell: haiku keinen Ausweichweg. Lehnt ein Haiku-Executer ab, führt er das im Bericht als abgelehnt (A6).

Teil C — Spezifikation und API

C1 Spezifikation

Punkt Wert Quelle
Modell-ID claude-haiku-5-5; veröffentlicht 2026-10-07, Stilllegung nicht vor 2027-10-07 Doku, Übersicht
Plattformen Claude-API, Amazon Bedrock (anthropic.claude-haiku-5-5), Google Cloud, Microsoft Foundry, Claude Platform on AWS Doku, Übersicht
Kontext / Ausgabe 1M / 128k; Batch bis 300k mit Header output-300k-2026-03-24 Doku; Katalog 1M / 128k
Preis je Mio. Tokens, Prompt bis 100.000 Tokens 0,10 Eingabe, 0,50 Ausgabe, 0,125 Cache-Schreiben 5 min, 0,20 Cache-Schreiben 1 h, 0,01 $ Cache-Lesen Doku; Katalog haiku_55
Preis je Mio. Tokens, Prompt über 100.000 Tokens 0,50 , 2,50 , 0,625 , 1 , 0,05 $ Doku; Katalog haiku_55
Was als Promptlänge zählt alle Eingabetokens einer Anfrage, auch Cache-Lesen und Cache-Schreiben; jede Anfrage wird einzeln eingestuft Doku, Preise
Batch 50 % Nachlass auf Eingabe und Ausgabe Doku, Übersicht
Cache-Lesen 10 % des Eingabepreises (Opus 5.5 und Sonnet 5.5: 5 %) Doku, Übersicht
Cache-Mindestlänge 512 Tokens (Haiku 4.5: 4.096) Doku, What's new
Wissensstand Juni 2026 Doku; Katalog
Effort alle fünf Stufen; Standard medium auf der API und in Claude Code Doku; Katalog default_effort
Kostenfaktoren je Stufe im Katalog nicht hinterlegt Katalog
Latenz „Fastest" in der Vergleichstabelle (Sonnet 5.5: „Fast") Doku, Übersicht
Tokenizer wie Claude 4.7 und später; derselbe Text etwa 30 % mehr Tokens als bei Haiku 4.5 Doku, What's new
Bilder hochauflösende Stufe; große Bilder kosten mehr visuelle Tokens als bei Haiku 4.5 (Rechenbeispiel der Doku: 2000 × 1500 px etwa das 2,5-Fache) Doku, Migration
Priority Tier nicht unterstützt Doku, Migration
Fast Mode nicht in der Liste der unterstützten Modelle (dort nur Opus) Doku, Fast Mode
Datenhaltung kein Covered Model: Die 30-Tage-Pflicht gilt nur für Fable 5.1, Mythos 5.1, Fable 5 und Mythos 5. Eine eigene Aussage zu Zero Data Retention für Haiku 5.5 gibt es nicht Doku, API and data retention
Fähigkeiten im Katalog 2.1.296 effort, max_effort, xhigh_effort, adaptive_thinking, rejects_disabled_thinking, per_turn_effort, mid_conv_tool_change, context_management, lean_prompt, org_locked_thinking, haiku_5_5_early_stopping_guidance; kein refusal_fallback, kein mid_conv_system Katalog
Widersprüche Katalog gegen Doku rejects_disabled_thinking gegen „disabled bis high erlaubt": Claude Code schaltet Thinking nicht ab, die Erlaubnis gilt nur für eigene API-Integrationen. Fehlendes mid_conv_system gegen die Doku, siehe C5 Katalog; Doku

C2 Brüche und Änderungen gegenüber Haiku 4.5 (API-Integration)

Brüche mit 400:

  • thinking: {"type": "enabled", "budget_tokens": N}. Ersatz: thinking weglassen oder {"type": "adaptive"}, gesteuert über den Effort.
  • temperature, top_p, top_k: erlaubt sind nur temperature 1 und top_p 0,99. Jeder andere Wert liefert 400, auch top_p 1, jeder top_k-Wert und temperature zusammen mit top_p.
  • Prefill, also eine abschließende Assistant-Nachricht, auch bei abgeschaltetem Thinking. messages endet mit einer Nutzernachricht.
  • computer_20250124 auf Claude-API und Google Cloud. Ersatz: computer_toolset_20260801.
  • Thinking-Blöcke zurückschicken, nachdem system, tools oder frühere messages geändert wurden. Gespräche nur anhängen, nie ändern (AI/Regelwerk/api-mechanik). Konten von vor dem 2026-08-31, 00:00 UTC, bekommen den Fehler nur mit gesetztem thinking.block_binding.prefix_mismatch_behavior.

Weitere Brüche, Fehlerbild in der Doku nicht genannt:

  • computer_20250124 nimmt Haiku 5.5 auch auf Bedrock nicht an. Ersatz dort: computer_20251124 mit Header computer-use-2025-11-24.
  • Structured Outputs gibt es für Haiku 5.5 auf Bedrock nicht; dort das Format im Prompt beschreiben oder ein Werkzeug ohne strict nutzen und die Ausgabe im Code prüfen.
  • Ablehnungen über stop_reason: "refusal" sind neu (B9).
  • Priority Tier fällt weg (C1).

Geändert:

  • Eine Antwort kann mit Thinking-Blöcken beginnen; Inhaltsblöcke nach type wählen, nicht nach Position.
  • Thinking-Text kommt standardmäßig leer zurück, nur mit Signatur; eine Zusammenfassung gibt es mit "display": "summarized".
  • Thinking zählt zu max_tokens. Ein kleines max_tokens aus Haiku-4.5-Zeiten kann nach dem Thinking-Block und vor jedem Text enden.
  • Thinking-Blöcke aller früheren Züge bleiben im Kontext und zählen als Eingabe; Haiku 4.5 behielt nur die des letzten Zugs. Entfernen über Thinking Block Clearing.
  • Thinking-Blöcke gelten nur im erzeugenden oder einem damit verknüpften Konto.
  • Derselbe Text zählt etwa 30 % mehr Tokens, große Bilder mehr visuelle Tokens (C1): Prompts, max_tokens und Kostenschätzungen neu zählen.
  • Context-Awareness-Tags werden nicht eingefügt; für ein Budget in Agentenschleifen gibt es Task Budgets (Beta, Header task-budgets-2026-03-13).

Neu: das Browser-Use-Werkzeug auf Claude-API und Google Cloud.

C3 Unterschiede zu Sonnet 5.5 (API-Integration)

Punkt Haiku 5.5 Sonnet 5.5
Preis je Mio. Tokens 0,10 / 0,50, über 100.000 Prompt-Tokens 0,50 / 2,50 2 / 10
Cache-Lesen 10 % des Eingabepreises 5 %
Standard-Effort auf der API medium high
Thinking abschalten disabled bis high erlaubt (nicht in Claude Code, C1) disabled liefert 400 ([[AI/Regelwerk/sonnet-5-5
Erzwungene Werkzeugwahl (tool_choice any oder tool) angenommen, die Antwort beginnt dann ohne Thinking-Block mit dem Aufruf 400
Serverseitiges Ausweichen bei Ablehnung keins, auch kein Fallback-Guthaben Sonnet 5 für cyber und frontier_llm
Latenz laut Vergleichstabelle „Fastest" „Fast"
Gleich 1M / 128k, Wissensstand Juni 2026, Sampling-Grenzen, Prefill-Verbot, Ausgabe nur Text

C4 Thinking-Blöcke zwischen Modellen (API-Integration, Sitzung)

  • Haiku 5.5 liest die Thinking-Blöcke von Sonnet 5, Opus 4.8, Haiku 4.5 und älteren Modellen. Ein Gespräch, das von Haiku 4.5 auf Haiku 5.5 wechselt, behält sein Denken.
  • Die Blöcke von Opus 5, Opus 5.5, Sonnet 5.5 und allen Fable- und Mythos-Modellen liest es nicht; die API verwirft sie ohne Fehler.
  • Auf Claude-API und Google Cloud lesen Opus 5.5 und Sonnet 5.5 die Blöcke von Haiku 5.5.
  • Folge für die Sitzung: A5, „Modellwechsel mitten in der Sitzung".

C5 Weitere Funktionen

  • Effort je Nachricht: Beta, Claude-API und Google Cloud, nicht Bedrock (B1).
  • System-Nachrichten mitten im Gespräch: laut Doku auf Claude-API, Bedrock und Google Cloud. Der Katalog von Claude Code 2.1.296 führt für Haiku 5.5 aber kein mid_conv_system; welche Seite für Claude Code gilt, ist offen. Nutzertext gehört trotzdem in den Nutzerzug (B6).
  • Werkzeugwechsel mitten im Gespräch: Beta auf denselben Modellen, auf der Claude-API mit Header inline-tools-2026-09-15. Für Änderungen, die ein Werkzeug per Referenz nennen, gilt der Header mid-conversation-tool-changes-2026-07-01 auf Claude-API, Bedrock und Google Cloud.
  • Task Budgets: Beta (C2).
  • Computer Use nur über das Toolset (C2); dazu das Browser-Use-Werkzeug.

Wohin die Punkte im Regelwerk zeigen

Regelwerk-Datei Verweist auf Abschnitt
[[CLAUDE Claude.md]] (Rollentabelle, Regelwerk-Liste)
[[AI/Regelwerk/codeworkflow codeworkflow.md]] (Schritt 3, Quorum, Effort je Rolle)
[[AI/Regelwerk/sonnet-5 sonnet-5.md]] (C3, Haiku 4.5)
[[AI/Regelwerk/fable-5-1 fable-5-1.md]] (Geltungsbereich)
[[AI/Regelwerk/prompting prompting.md]] (Geltungsbereich)
.claude/agents/planer.md (Kriterium modell:, typografische Zeichen) A3, A4

Referenzen