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claude-regelwerk/AI/Regelwerk/dokumentations-grossprojekte.md
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Pascal MichelandClaude Opus 5 2c9a4475fc Regelwerk, Agenten, Skills und Werkzeuge veröffentlichen
Erster Stand des öffentlichen Ausschnitts aus dem Vault. Die .gitignore
arbeitet als Positivliste: ausgeschlossen ist alles, eingeschlossen nur,
was ausdrücklich wieder aufgenommen wird. Notizen, Projekte, Finanzen,
das Sitzungsgedächtnis und settings.local.json bleiben damit außen vor.

Der Kundenname in AI/Regelwerk/seo.md ist durch eine neutrale
Bezeichnung ersetzt; die Regeln selbst sind unverändert.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <[email protected]>
2026-09-17 22:38:15 +02:00

37 lines
4.7 KiB
Markdown

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type: resource
status: reference
title: Dokumentations-Großprojekte
summary: Fan-Out über Subagenten für Dokumentensets ab etwa 20 Stück — Spec vor Fan-Out, Ton per Beispiel, mechanische Prüfung vor der Modell-Prüfung, Normkataloge, Nachverfolgung offener Punkte.
tags: [regelwerk, dokumentation, subagenten, compliance]
created: 2026-08-30
updated: 2026-09-05
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# Dokumentations-Großprojekte (Fan-Out über Subagenten)
Ausgelagert aus [[CLAUDE|Claude.md]] am 2026-08-30. Laden, sobald ein Dokumentenset ab etwa 20 Dateien entsteht oder überarbeitet wird — Punkt 10 gilt zusätzlich schon darunter, sobald die Dokumente voneinander abhängen.
Gelernt am ISMS-Set 2026-08-15 (89 Dokumente, 8 Subagenten). Gilt für jedes Vorhaben ab etwa 20 Dokumenten.
1. **Spec vor Fan-Out.** Bevor der erste Subagent startet: eine verbindliche Arbeitsspezifikation (Aufbau, Ton, Verbotsliste, Frontmatter-Schema) und eine vollständige Gesamtdateiliste schreiben. Subagenten dürfen ausschließlich auf Dateien aus dieser Liste verlinken. Ohne diese Liste erfinden sie Linkziele.
2. **Ton per Beispiel, nicht per Beschreibung.** Ein fertiges Referenzdokument mitgeben, an dem sich alle ausrichten. Stilregeln allein reichen nicht — mit Referenzdokument sieht das Ergebnis über alle Agenten hinweg gleich aus.
3. **Mechanische Prüfung vor der Modell-Prüfung.** Links, Frontmatter-Pflichtfelder, Abschnittsstruktur, Floskelliste, Wertebereiche (z. B. gültige ISO-Annex-A-Controls) per Skript prüfen. Das erwischt 100 % der Dateien, der Prüfer-Subagent nur eine Stichprobe. Erst danach Opus prüfen lassen, sonst verbrennt er Kontext an Formalien.
4. **Normkataloge nie aus dem Inhaltsverzeichnis zitieren.** Lange Titel sind dort umgebrochen und werden abgeschnitten übernommen. Immer aus dem Textkörper ziehen. Bei C5 zusätzlich: Basiskriterien (.01B) und Zusatzkriterien (.01AS/.01AC) strikt trennen — ungekennzeichnete Zusatzkriterien im Regelteil legen dem Kunden Anforderungen auf, an denen er später gemessen wird.
5. **Selbstgemeldete offene Punkte der Subagenten immer nachverfolgen.** Der Korrektur-Agent hat zwei Fehler außerhalb seines Auftrags gefunden und korrekt liegen gelassen. Wer den Abschlussbericht nur überfliegt, verliert genau diese Funde.
6. **Keine Zeilenzahl-Vorgaben an Sonnet.** Sie führen dazu, dass am Ende gezählt und aufgefüllt wird statt inhaltlich gearbeitet. Stattdessen inhaltliche Mindestanforderungen vorgeben (z. B. „mindestens fünf Unterabschnitte, jede Anforderung des Kriteriums adressiert").
7. **Ist-Stand auf Platte prüfen, nicht dem Abschlussbericht glauben.** Subagenten können durch Sitzungslimits abbrechen, nachdem sie ihre Dateien längst geschrieben haben. Vor jedem Weiterarbeiten kurz durchzählen, was tatsächlich existiert.
8. **Große Sets als ZIP aufs Gerät.** Nicht Datei für Datei committen — einmal zippen, committen, per device_bash entpacken, Archiv nach `_to_delete/` schieben.
9. **Generierte Dateien als generiert kennzeichnen.** Mapping-Tabellen und Kriterienlisten werden aus dem Frontmatter erzeugt, nicht gepflegt. Nach jeder inhaltlichen Änderung neu erzeugen, sonst driftet die Zuordnung.
10. **Nach jeder Korrekturrunde erneut prüfen — mit zweigeteiltem Auftrag.** Gilt zusätzlich unterhalb der 20-Dokumente-Schwelle, sobald die Dokumente voneinander abhängen: gemeinsame Zahlen, eine Klassifikation, Querverweise, eine Nachweisliste. Ein korrigierter Satz ist nicht geprüft, sondern verändert. Der Prüfauftrag lautet deshalb immer beides: *die behaupteten Korrekturen einzeln verifizieren, mit eigener Zählung statt Übernahme* — **und** *gezielt suchen, was beim Umschreiben entstanden ist*. Belegt am Portfolio-Baustein 2026-09-03: drei Runden, und die Befunde der Runden 2 und 3 entstanden jeweils aus der Korrektur der Vorrunde. Besonders zu prüfen sind neu eingeführte Kategorien auf Durchgängigkeit, neu formulierte Zusagen gegen den Bestand, und Zahlen, die an einer Stelle nachgezogen und an anderer stehen geblieben sind.
**Nur für Claude Fable 5.1.** Schreibt ein Fable-5.1-Agent ein langes Dokument am Stück oder fasst Quellen zusammen, gelten zusätzlich die Abschnitte 7 und 14 aus [[AI/Regelwerk/fable-5-1|fable-5-1.md]]: Quellwortlaut kennzeichnen oder umformulieren, und den Denkraum zum Entscheiden nutzen statt das Dokument einmal im Kopf und einmal in der Antwort zu schreiben. Andere Modelle entscheiden selbst.
## Referenzen
- [[CLAUDE|↑ Claude.md (Stamm)]]
- [[AI/Regelwerk/fable-5-1|fable-5-1.md]] — nur für Fable 5.1
- [[AI/Regelwerk/schreibstil|schreibstil.md]] — der Ton, an dem sich alle Subagenten ausrichten
- [[AI/Regelwerk/pruefwerkzeuge|pruefwerkzeuge.md]] — die mechanische Prüfung aus Punkt 3
- [[AI/Regelwerk/projekte|projekte.md]] — Projektanlage und Frontmatter