.vault-tools (ohne trading-plattform-pruefung und watermarks-remover), .claude/agents, .claude/skills, .claude/workflows, .claude/settings.json. Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <[email protected]>
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type: resource
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status: active
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title: "Entwurf: mutanten_lauf.py — allgemeiner Mutantenläufer aus der Plantabelle"
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summary: "Entscheidungsliste, Dateiformat mutanten.toml, Ablauf, Status und Exit-Codes, Abdichtung und Angriffsliste für den allgemeinen Mutantenläufer. Punkt 3 der Arbeitsweise vom 2026-09-26."
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tags: [vault-tools, codeworkflow, pruefwerkzeuge]
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created: 2026-09-27
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updated: 2026-10-09
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# Entwurf: `mutanten_lauf.py`
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Bisher hatte jeder Plan seinen eigenen Mutantenläufer. `mutlauf.py` für L1a las die Mutanten per Regex aus dem Plantext, `mutanten_py.py` hielt sie als Python-Liste. Die Mutanten von B1 stehen in einer dritten Form im Plan, die keiner der beiden liest. Der allgemeine Läufer liest stattdessen **eine Datei in einem festen Format**, die im Planordner neben der Übersicht liegt: `mutanten.toml`. Prosa im Plan wird nicht geparst.
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Das Werkzeug ist ein Fangnetz, kein Nachweis. Es sagt, ob die genannten Tests unter einer bestimmten Änderung fallen. Ob sie **an der gemeinten Stelle** fallen, zeigt es nur über die Fehlermeldung, die es mit ausgibt. Das Urteil darüber bleibt beim Menschen.
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## 1 Entscheidungsliste
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| Frage | Herkunft |
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| Steht das Muster eines Mutanten genau einmal als ganze Zeilenfolge in seiner Datei? | Projektvorgabe (Pläne L1a und B1: „jedes Muster steht als ganze Zeile genau einmal in seiner Datei“) |
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| Sind alle genannten Tests ohne Mutant grün (Grundlinie)? | Projektvorgabe ([[AI/Regelwerk/pruefwerkzeuge\|pruefwerkzeuge.md]], Abschnitt 3: zuerst die Grundlinie) |
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| Fällt unter dem Mutanten **jeder** genannte Test? | Projektvorgabe (Pläne: „‚Rot bei‘ nennt Tests, die fallen müssen“) |
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| Was heißt „fällt“? | Projektvorgabe: Der Test hat in einer Phase (setup, call, teardown) das Ergebnis `failed`, oder er fehlt, weil das Einsammeln seiner Datei scheitert. `skipped` und `xfail` sind nicht rot. |
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| Ist die Datei nach jedem Mutanten wieder byte-gleich? | Projektvorgabe: SHA-256 vorher und nachher |
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| Läuft das auf einer Wegwerfkopie? | Projektvorgabe: Die Wurzel darf kein `.git` haben (Ordner oder Datei), und keiner der Pfade aus `ohne` darf existieren |
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| Welche Tests und Ergebnisse meldet pytest? | Quelle: pytest-Hooks `pytest_runtest_logreport`, `pytest_collectreport`, `pytest_deselected` (pytest 9.1.1 im Venv `trading`, nachgesehen 2026-09-27). Die Knotennamen kommen aus `report.nodeid`, nicht aus einer JUnit-Klassenbezeichnung. |
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| Hält die Abdichtung Netz und echte Zugänge fern? | Annahme, aufgelöst als Projektvorgabe: Sie ist ein Fangnetz mit benannten Lücken (Abschnitt 5), kein Nachweis. |
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| Welche pytest-Konfiguration gilt? | Quelle: pytest 9.1.1, `_pytest/config/findpaths.py` (`determine_setup`, `locate_config`, `get_common_ancestor`, `load_config_dict_from_file`; SHA-256 `535d149e6f3962e4…`, in den Venvs `trading` und `mattermost` gleich) und `_pytest/config/__init__.py` (Vorgabe von `confcutdir`, `ExitCode`), nachgelesen am 2026-10-06; die Abschnittszeile in `tox.ini` und `setup.cfg` aus iniconfig 2.3.0 (`_parse.py`, `_parseline`) im selben Venv. Projektvorgabe seit 2026-10-06: gesucht wird wie pytest, aber nie oberhalb der Wurzel (Abschnitt 3, „Konfiguration“). |
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## 2 Dateiformat `mutanten.toml`, Format 1
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TOML, gelesen mit `tomllib`. Literale Zeichenketten in `'''…'''` nehmen Backslashes wörtlich; deshalb dieses Format und nicht JSON.
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```toml
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format = 1
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python = "/home/claude/venvs/trading/bin/python"
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ohne = ["config/secrets.toml", "config/zugang.toml"]
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[kuerzel]
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DA = "tests/test_bewertung_daten.py"
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U = "tests/test_bewertung_urteil.py"
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[python_je_datei]
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"tests/test_broker_ibkr.py" = "/home/claude/venvs/trading-ibkr/bin/python"
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[[mutant]]
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id = "D1"
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datei = "trading/bewertung/daten.py"
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aus = '''
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return ort.weekday() < 5 and SPERRE_VON <= ort.time() < SPERRE_BIS
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'''
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wird = '''
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return False
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'''
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rot_bei = ["DA::test_montag_bis_freitag_von_neun_bis_halb_fuenf_new_york_wird_nicht_abgerufen"]
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hinweis = "frei, wird nur ausgegeben"
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```
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**Oberste Ebene**, erlaubt sind genau diese Schlüssel:
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| Schlüssel | Pflicht | Typ | Bedeutung |
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|---|---|---|---|
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| `format` | ja | Ganzzahl, genau `1` | Formatfassung |
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| `python` | ja | absoluter Pfad | Interpreter für pytest; `~` ist ein Befund |
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| `ohne` | nein | Liste von relativen Pfaden | darf es in der Wurzel nicht geben; `.git` gilt immer zusätzlich |
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| `kuerzel` | nein | Tabelle Name → relativer Pfad einer Testdatei | Abkürzung in `rot_bei` |
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| `python_je_datei` | nein | Tabelle relativer Pfad → absoluter Pfad | anderer Interpreter für diese Testdatei |
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| `mutant` | ja | Liste von Tabellen, nicht leer | die Mutanten |
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**Je Mutant**, erlaubt sind genau diese Schlüssel:
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| Schlüssel | Pflicht | Typ | Bedeutung |
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|---|---|---|---|
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| `id` | ja | nicht leere Zeichenkette, eindeutig | Name in der Ausgabe und in `--nur` |
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| `datei` | ja | relativer Pfad | Datei in der Wurzel; kein `..`, nicht absolut, keine Verknüpfung, muss existieren |
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| `aus` | ja | nicht leere Zeichenkette | ganze Zeilen, die ersetzt werden |
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| `wird` | ja | Zeichenkette | ganze Zeilen, die dafür eingesetzt werden; leer heißt: Zeilen entfernen |
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| `rot_bei` | ja | nicht leere Liste von Zeichenketten | Tests, die fallen müssen |
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| `hinweis` | nein | Zeichenkette | wird in Ausgabe und Bericht mitgeführt |
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Jeder unbekannte Schlüssel ist ein Befund (Positivliste). So fällt `rotbei` statt `rot_bei` auf.
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**Zeilen aus `aus` und `wird`:** Ein einzelnes `\n` am Ende wird entfernt (die schließenden `'''` auf eigener Zeile). Eine leere Zeichenkette ergibt null Zeilen. Sonst wird an `\n` getrennt. Ein `\r` bleibt Teil der Zeile.
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**Einträge in `rot_bei`:** `K::name` mit `K` aus `kuerzel` wird zu `<pfad>::name`. Sonst muss der Eintrag mit einem relativen Pfad auf `.py` beginnen, gefolgt von `::`. Alles andere ist ein Befund (unbekanntes Kürzel). Parametrisierte Tests stehen mit ihrer vollen Kennung, etwa `U::test_knapp_hinter_jeder_grenze_faellt_genau_dieses_kriterium[max_drawdown-0.1501-max_drawdown]`.
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## 3 Ablauf
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Aufruf in WSL, mit einem Python ab 3.11 (nur Standardbibliothek):
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```
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python mutanten_lauf.py --wurzel <kopie> --mutanten <mutanten.toml> [--nur ID,ID,…] [--nur-muster] [--bericht <datei.json>] [--zeitlimit <sekunden>]
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```
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`--zeitlimit` gilt je pytest-Aufruf, Vorgabe 900. `--nur-muster` fährt nur die Schritte 1 und 2.
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1. **Vorbedingungen und Format.** Alle Befunde sammeln, nicht beim ersten abbrechen: Wurzel fehlt oder ist kein Ordner; `.git` in der Wurzel; ein Pfad aus `ohne` existiert; TOML nicht lesbar; jede Formatregel aus Abschnitt 2; ein Interpreter fehlt oder ist nicht ausführbar; `--nur` nennt eine unbekannte ID. Gibt es einen Befund, endet der Lauf hier mit Exit 2.
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2. **Muster.** Für jeden ausgewählten Mutanten: Datei als Bytes lesen, streng als UTF-8 dekodieren (sonst Befund), an `\n` trennen, die Zeilenfolge aus `aus` an jeder Startposition suchen (überlappende Treffer zählen mit). Genau ein Treffer ist gut. Sonst Status `MUSTER` mit der Trefferzahl; enthält die Datei ein `\r`, steht der Hinweis „Datei hat CR“ dabei. `aus` gleich `wird` ist ein Formatbefund aus Schritt 1 („wirkungslos“).
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3. **Grundlinie.** Alle genannten Tests der ausgewählten Mutanten ohne Mutant fahren, gruppiert nach Interpreter. Jeder muss `GRUEN` sein. Fehlt einer, ist er abgewählt (etwa durch den Marker `integration`), übersprungen oder rot, ist das ein Befund mit der Meldung, und der Lauf endet mit Exit 2, bevor ein Mutant läuft. Bricht pytest für einen Interpreter ab (Rückgabewert 3 oder 4), steht statt der Zeilen je Test ein Befund für diesen Interpreter (unten, „Abbruch von pytest“).
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4. **Mutanten** in der Reihenfolge der Datei, `MUSTER`-Fälle ausgelassen. Je Mutant:
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- SHA-256 der Originalbytes merken, die Zeilen ersetzen, mit `\n` zusammenfügen, als UTF-8-Bytes schreiben.
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- Die genannten Tests fahren, gruppiert nach Interpreter.
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- Im `finally` die Originalbytes zurückschreiben und den SHA-256 neu lesen. Weicht er ab, endet der ganze Lauf sofort mit dem Befund „Rücksetzen gescheitert“ und Exit 2.
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5. **Zusammenfassung** und Exit-Code.
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**pytest-Aufruf:** `<python> -m pytest -q -p no:cacheprovider -p _mutanten_lauf_plugin <konfiguration…> <knoten…>` mit `cwd` = Wurzel. Das Plugin ist eine kleine Datei, die das Skript in einen eigenen Temp-Ordner schreibt; der Ordner kommt vorn in `PYTHONPATH`. Das Plugin schreibt je Bericht eine JSON-Zeile in die Datei aus der Umgebungsvariable `MUTANTEN_LAUF_ERGEBNIS`:
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- `pytest_runtest_logreport`: `{"art": "test", "knoten": nodeid, "phase": when, "ergebnis": outcome, "xfail": hat wasxfail, "meldung": erste Zeile}`
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- `pytest_collectreport` nur bei `failed`: `{"art": "sammeln", "knoten": nodeid, "meldung": erste Zeile}`
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- `pytest_deselected`: je Element `{"art": "abgewaehlt", "knoten": nodeid}`
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Die Meldung ist `longrepr.reprcrash.message`, wenn es das gibt, sonst die erste nicht leere Zeile von `str(longrepr)`, gekürzt auf 300 Zeichen. Das Plugin schreibt jede Zeile sofort und mit `flush`.
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**Konfiguration (seit 2026-10-06):** Ohne Vorgabe sucht pytest seine Konfiguration vom gemeinsamen Vorfahren der Testpfade aufwärts bis zur Wurzel des Dateisystems. Liegt die Kopie unter dem Windows-Temp, fand pytest dort eine fremde `pyproject.toml` mit `addopts = "--new-first --failed-first"`; die Optionen brauchen den Cache, den `-p no:cacheprovider` abschaltet, pytest brach mit Rückgabewert 4 ab, und der Läufer meldete jeden Test der Grundlinie als `FEHLT` (Plankritik 2 von C1 im Projekt After Install, 2026-10-05). Seitdem bestimmt der Läufer je Aufruf, was pytest selbst wählen würde, sucht aber nie oberhalb der Wurzel:
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- Die Wurzel wird zuerst mit `realpath` aufgelöst. pytest rechnet vom Arbeitsordner aus, den der Kernel ohne Verknüpfungen meldet; über einen Symlink angegeben, wurden die Knotennamen sonst zu `::test_…` (Prüfung vom 2026-10-06, Treiber-Fall 41).
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- Reihenfolge der Namen und Bedingungen wie in pytest 9.1.1: `pytest.toml`, `.pytest.toml`, `pytest.ini`, `.pytest.ini` immer; `pyproject.toml` mit `[tool.pytest]` oder `[tool.pytest.ini_options]`; `tox.ini` mit `[pytest]`; `setup.cfg` mit `[tool:pytest]`; ohne Treffer die erste `pyproject.toml` überhaupt. Erst vom gemeinsamen Vorfahren aus, ohne Treffer und ohne `setup.py` dazwischen noch einmal von jedem Testordner aus. Die Abschnittszeile in `tox.ini` und `setup.cfg` erkennt der Läufer wie `_parseline` in iniconfig 2.3.0: `[` in Spalte 0, Kommentare nach `#` und `;` entfernt, dann `]` am Ende. Ein Pfad, dessen Name zu lang ist, gilt wie bei `safe_exists` in pytest als nicht vorhanden.
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- Gefunden: `-c <datei>`. pytest setzt `rootdir` und `confcutdir` dann selbst auf ihren Ordner, wie bei der eigenen Suche.
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- Nicht gefunden: `-c <leere pytest.ini im Plugin-Ordner> --rootdir <r> --confcutdir <r>`, `r` ist der Ordner mit `setup.py` oder sonst die Wurzel. Ohne `--confcutdir` läge `confcutdir` im Plugin-Ordner, und pytest lüde `conftest.py`-Dateien oberhalb der Wurzel.
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- Die Kopfzeilen `pytest-konfiguration (Grundlinie, <python>): …` nennen je Interpreter, was für seinen Aufruf in der Grundlinie gilt.
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- Gegen pytest selbst geprüft wird das mit `mutanten_lauf_probe_konfig.py` (Treiber-Fall 43): 26 Aufbauten, je `pytest_konfig_bestimmen` gegen `determine_setup` und ein echtes `pytest --co` ohne `-c` gegen einen Lauf mit den Argumenten des Läufers unter fremder Konfiguration. Die Probe sichert ihre Voraussetzung mit: Ohne `-c` endet pytest mit 0 (außer bei fehlenden Knoten), und wo der Aufbau ein `conftest.py` hat, ist eines geladen.
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- Benannte Lücken: Eine `tox.ini` oder ein `setup.cfg`, die iniconfig nicht lesen kann, übergeht der Läufer, pytest bricht dort mit 4 ab; eine nicht lesbare `pyproject.toml` oder `pytest.toml` gilt dagegen als Treffer, damit pytest den Fehler selbst meldet. Ein `setup.cfg` mit `[pytest]`, bei pytest ein Fehler, gilt hier als keine Konfiguration. Ohne Konfiguration in der Wurzel ist `config.inipath` die leere Datei; ini-Werte vom Typ `paths`, die über `-o` oder `PYTEST_ADDOPTS` kommen, gelten dann relativ zum Plugin-Ordner. Liegt `rootdir` unter der Wurzel (Konfiguration oder `setup.py` in einem Unterordner der Tests), bildet pytest die Knotennamen relativ dazu, und `rot_bei` passt nicht mehr: Die Grundlinie meldet `FEHLT`, die Kopfzeile nennt die gefundene Datei; heute betrifft das kein Projekt im Vault. Zeilen trennt der Läufer wie iniconfig mit `splitlines`, also auch an Seitenvorschub und Unicode-Zeilentrennern.
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**Abbruch von pytest (seit 2026-10-06):** Endet ein pytest-Aufruf mit Rückgabewert 3 (`INTERNAL_ERROR`) oder 4 (`USAGE_ERROR`, auch bei einem Testknoten, den es nicht gibt), hält der Läufer die letzten 20 nicht leeren Zeilen von stdout und stderr fest. In der Grundlinie wird daraus je Interpreter ein Befund `Grundlinie: pytest-Bedienfehler (Rueckgabewert 4) mit <python>; Ende der Ausgabe: …` (bei 3: `pytest-Abbruch mit internem Fehler`) statt einer `FEHLT`-Zeile je Test; der Bericht führt die Tests mit `FEHLT` und der Meldung „pytest abgebrochen, siehe Befunde“. Unter einem Mutanten tragen die Tests ohne Bericht und ohne Sammelfehler eine kurze Fassung als Meldung, die Ursache vorn, damit sie in die 120 Zeichen der Mutantenzeile passt: `pytest-Bedienfehler (Rueckgabewert 4): <zeile>`. Die Zeile ist bei 4 die erste mit „error“ außer der Gebrauchszeile `ERROR: usage:` von argparse, bei 3 die letzte mit `INTERNALERROR>` (danach steht noch die Summenzeile `no tests ran …`, Treiber-Fall 46), ohne Treffer die letzte überhaupt. Die lange Fassung steht im Bericht beim Test unter `ausgabe`. Diese Tests machen den Mutanten wie bisher `UNKLAR`. Ein Sammelfehler bleibt `ROT`, auch wenn pytest dabei mit 4 endet: Ein Knoten in einer Datei, die sich nicht sammeln lässt, ergibt zusätzlich `found no collectors for …` (Treiber-Fall 11, am 2026-10-06 an einer ersten Fassung gesehen, die jeden Abbruch als `UNKLAR` zählte).
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**Auswertung je Test:** eine Phase `failed` → `ROT` (bei `xfail` nicht); sonst `skipped` in einer Phase oder `xfail` → `UEBERSPRUNGEN`; sonst `call` mit `passed` → `GRUEN`; abgewählt → `ABGEWAEHLT`; gar kein Bericht → `FEHLT`. Unter einem Mutanten zählt `FEHLT` als `ROT` mit der Meldung „Sammelfehler: …“, wenn es für seine Testdatei (oder einen übergeordneten Knoten) einen `sammeln`-Bericht gibt. In der Grundlinie ist jedes `FEHLT` ein Befund, außer pytest ist für diesen Interpreter abgebrochen; dann steht der eine Befund aus „Abbruch von pytest“.
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**Zeitlimit:** Prozess mit `start_new_session=True` starten; bei Überschreitung die ganze Prozessgruppe mit `SIGKILL` beenden. Der Mutant bekommt `ZEIT`, das Rücksetzen läuft trotzdem.
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## 4 Status, Ausgabe, Exit-Codes
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| Status je Mutant | Bedeutung |
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| `OK` | jeder genannte Test `ROT` |
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| `LUECKE` | mindestens ein genannter Test `GRUEN` oder `UEBERSPRUNGEN` |
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| `UNKLAR` | ein Test `FEHLT` ohne Sammelfehler, oder pytest endete ohne auswertbare Ergebnisdatei |
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| `ZEIT` | Zeitlimit überschritten |
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| `MUSTER` | Muster nicht genau einmal gefunden, nichts gefahren |
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**Modus-Zeile (seit 2026-09-28, Nachbesserung N5):** Der Wrapper `mutanten_lauf_kopie.sh` schreibt vor dem eigentlichen Lauf eine eigene Zeile, unabhängig von `mutanten_lauf.py` selbst: `modus: voll` oder `modus: muster (nur Musterpruefung, kein Mutant gefahren)`. Damit weiß eine Linse, die nur die Rohausgabe sieht, ob überhaupt ein Mutant gefahren ist, bevor sie ein `OK` bewertet.
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**SIGTERM (seit 2026-09-28, Nachbesserung N4):** `mutanten_lauf.py` registriert einen eigenen Handler für `SIGTERM`, der eine Ausnahme auslöst, damit die laufenden `finally`-Blöcke greifen: der zuletzt angewendete Mutant wird per SHA-Probe zurückgesetzt, ein laufender pytest-Prozess wird über seine Prozessgruppe beendet, und die Temp-Ordner (`mutanten_lauf_home_*`, `mutanten_lauf_plugin_*`) sowie die Ergebnisdatei werden geräumt. Vor dem Ende steht die Zeile `ABBRUCH: SIGTERM, Mutant <id> zurueckgesetzt` (oder ohne den Mutant-Teil, wenn beim Signal noch keiner lief). Der Exit-Code ist in diesem Fall 3. Geprüft durch Treiber-Fall 35.
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Ausgabe auf stdout, UTF-8, je Mutant eine Zeile: `D1 OK DA::test_x=ROT(<meldung, 120 Zeichen>) …`. Tests erscheinen in der Kurzform aus `rot_bei`. Ein vorhandener `hinweis` folgt in der nächsten Zeile, eingerückt. Oben stehen Wurzel, Mutantendatei, Anzahl gesamt und ausgewählt und je Interpreter die Python-Version. Unten eine gerechnete Zusammenfassung: `ergebnis: <n> Mutanten, <a> OK, <b> LUECKE, <c> UNKLAR, <d> ZEIT, <e> MUSTER`.
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`--bericht` schreibt dasselbe als JSON: `{"wurzel", "mutanten_datei", "befunde": [...], "grundlinie": {knoten: {ergebnis, meldung}}, "mutanten": [{"id", "datei", "status", "hinweis", "treffer", "tests": [{"eintrag", "knoten", "ergebnis", "meldung", "ausgabe" (nur bei einem Abbruch von pytest)}]}], "zusammenfassung": {...}}`. Der Bericht wird auch bei einem Abbruch geschrieben, mit allem, was bis dahin feststand.
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| Exit | Bedeutung |
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|---|---|
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| 0 | Grundlinie grün, jeder ausgewählte Mutant `OK` (mit `--nur-muster`: jedes Muster genau einmal) |
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| 1 | mindestens ein Mutant nicht `OK` |
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| 2 | Vorbedingung, Format, Grundlinie oder Rücksetzen gescheitert |
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| 3 | unerwarteter Abbruch; die bis dahin gesammelten Befunde und Ergebnisse werden trotzdem ausgegeben |
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Der Hauptablauf steht in `try`. Ein Traceback ist ein Befund und wird als solcher gemeldet ([[AI/Regelwerk/pruefwerkzeuge|pruefwerkzeuge.md]], Abschnitt 4).
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## 5 Abdichtung
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Jeder pytest-Aufruf bekommt eine Kopie der Umgebung mit diesen Änderungen:
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- `HOME` zeigt auf einen frischen, leeren Temp-Ordner. Zugänge, die unter `~/.config` liegen (Scharfschalter, IBKR-Live-Zugang, Scalable), sind damit nicht erreichbar.
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- `http_proxy`, `https_proxy`, `all_proxy` und dieselben in Großschrift zeigen auf `http://127.0.0.1:9`; `no_proxy` und `NO_PROXY` werden entfernt. Bibliotheken, die Proxy-Variablen lesen, laufen damit gegen einen geschlossenen Port.
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- `PYTHONDONTWRITEBYTECODE=1`, `COLUMNS=300`, `MUTANTEN_LAUF_ERGEBNIS=<temp-datei>`, `PYTHONPATH` mit dem Plugin-Ordner vorn.
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**Netzsperre (seit 2026-09-28, Nachbesserung N1):** Der Wrapper `mutanten_lauf_kopie.sh` startet `mutanten_lauf.py` selbst unter `unshare --map-current-user --net`, nicht erst den einzelnen pytest-Aufruf. Gemessen in WSL Debian als Benutzer `claude` (util-linux 2.41.5): Die UID bleibt innen wie außen 1000, es gibt nur die Schnittstelle `lo`, `connect` auf eine Adresse außerhalb von localhost endet mit `OSError` (errno 101) oder `gaierror`. Nicht `-r` (macht UID 0, könnte Rechte-Tests der Mutanten selbst verfälschen). Fehlt `unshare` ohne Netz, bricht der Wrapper vorher mit `MUTANTEN_LAUF_FEHLER: unshare ohne Netz nicht moeglich` ab, statt einen ungesperrten Lauf durchzulassen. **Seit 2026-10-09 (Paket RB3 der Trading Plattform):** `lo` ist im Namensraum oben. Der Wrapper startet `unshare … --keep-caps`, fährt `lo` mit `ip` hoch und geht über `setpriv` (alle vererbbaren und ambienten Fähigkeiten abgeworfen) per `exec` in den Läufer über. Eine Vorprüfung verlangt `ip`, `setpriv`, `python3`, ein nutzbares `lo` und `CapEff` und `CapAmb` gleich 0, sonst `MUTANTEN_LAUF_FEHLER` und Exit 2. Eine Verbindung auf `127.0.0.1` erreicht damit Dienste im Namensraum, nicht die des Rechners; nach außen bleibt es bei errno 101. Treiber: `mutanten_lauf_kopie_treiber.py` (W1 bis W13), Plan `docs/plans/2026-10-09-mutanten-kopie-loopback.md` und seine Nachbesserung 1. Die Fähigkeiten prüft der Wrapper nur an der Probe (`CapEff`, `CapAmb`), nicht am Läufer. Weil die Vorprüfung vor der Suche nach `mutanten.toml` steht, endet er ohne `ip`, `setpriv`, `python3` oder nutzbares `lo` auch ohne `mutanten.toml` mit Exit 2 statt mit `KEINE_MUTANTEN_TOML`.
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**Was das nicht abdichtet:** einen Unterprozess mit absolutem Pfad (so kam der Vorfall vom 2026-09-26 zustande), einen Socket ohne Proxy, einen Client mit `trust_env=False` oder mit eigenem Transport, Dateien mit absolutem Pfad außerhalb von `HOME`. Die eigentliche Sperre bleibt die Netzsperre der Testdateien selbst und eine Kopie ohne Geheimnisdateien (`ohne`).
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Alle Temp-Ordner liegen außerhalb der Wurzel und werden am Ende entfernt, auch nach einem Abbruch.
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## 6 Angriffsliste für den Treiber `mutanten_lauf_treiber.py`
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Der Treiber baut in einem Temp-Ordner ein kleines Projekt (ein Modul, eine Testdatei, `pyproject.toml` mit `[tool.pytest.ini_options]`; für die Fälle 36 bis 42 je ein eigenes als Unterordner `k/` eines Rahmen-Ordners), schreibt je Fall eine `mutanten.toml`, startet den Läufer als Unterprozess und prüft Exit-Code und ein Meldungsstück. **Zuerst die Grundlinie:** Der saubere Fall muss Exit 0 und nur `OK` liefern, sonst misst der Rest nichts. Nach **jedem** Fall prüft der Treiber, dass jede Datei des kleinen Projekts byte-gleich mit dem Ausgangsstand ist.
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| Nr | Fall | erwartet |
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|---|---|---|
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| 1 | sauber, zwei Mutanten, beide getötet | Exit 0, zweimal `OK` |
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| 2 | ein Test bleibt grün, als erster Eintrag in `rot_bei` | Exit 1, `LUECKE` |
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| 3 | dasselbe als letzter Eintrag | Exit 1, `LUECKE` |
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| 4 | der lückenhafte Mutant an erster und an letzter Position der Datei | je Exit 1, `LUECKE` beim richtigen Mutanten |
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| 5 | `aus` kommt nicht vor | Exit 1, `MUSTER` mit Zahl 0 |
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| 6 | `aus` kommt zweimal vor | Exit 1, `MUSTER` mit Zahl 2 |
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| 7 | `aus` ist nur ein Teil einer Zeile (andere Einrückung) | Exit 1, `MUSTER` mit Zahl 0 |
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| 8 | Zieldatei mit CRLF | Exit 1, `MUSTER` mit Hinweis auf CR |
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| 9 | `aus` über zwei Zeilen, getötet | Exit 0, `OK` |
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| 10 | `wird = ""` entfernt eine Zeile, getötet | Exit 0, `OK` |
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| 11 | Mutant erzeugt einen Syntaxfehler, das Einsammeln scheitert | Exit 0, `OK` mit „Sammelfehler“ |
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| 12 | Mutant erzeugt eine Endlosschleife, `--zeitlimit 5` | Exit 1, `ZEIT`, Datei danach byte-gleich |
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| 13 | ein Test ist in der Grundlinie rot | Exit 2 |
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| 14 | ein Test ist in der Grundlinie übersprungen | Exit 2 |
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| 15 | ein Test ist per Marker abgewählt | Exit 2, Meldung nennt „abgewählt“ oder `ABGEWAEHLT` |
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| 16 | ein Testname existiert nicht | Exit 2 |
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| 17 | `.git` als Ordner in der Wurzel; dasselbe als Datei | je Exit 2 |
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| 18 | ein Pfad aus `ohne` existiert | Exit 2 |
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| 19 | unbekannter Schlüssel im Mutanten (`rotbei`) und auf oberster Ebene | je Exit 2 |
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| 20 | doppelte `id` | Exit 2 |
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| 21 | `rot_bei` leer; `rot_bei` als Zeichenkette statt Liste | je Exit 2 |
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| 22 | `datei` mit `..`; absolut; fehlt | je Exit 2 |
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| 23 | unbekanntes Kürzel in `rot_bei` | Exit 2 |
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| 24 | `aus` gleich `wird` | Exit 2 |
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| 25 | `aus` leer; `format = 2`; `format` fehlt; `python` relativ; `python` existiert nicht | je Exit 2 |
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| 26 | TOML-Syntaxfehler | Exit 2 |
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| 27 | keine Mutanten | Exit 2 |
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| 28 | `--nur` mit unbekannter ID | Exit 2 |
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| 29 | `--nur` wählt einen von zwei Mutanten | Exit 0, nur dieser läuft |
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| 30 | `--nur-muster` bei sauberem Fall; bei Fall 6 | Exit 0 ohne pytest-Lauf; Exit 1 |
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| 31 | Zieldatei ist kein UTF-8 | Exit 1 oder 2, Meldung nennt die Kodierung |
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| 32 | Abdichtung: ein Test prüft, dass `HOME` nicht das echte ist und `https_proxy` gesetzt ist | Grundlinie grün, Exit 0 |
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| 33 | `--bericht` schreibt gültiges JSON mit den Status aus Fall 2 | Datei lesbar, Status stimmt |
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| 34 | `python_je_datei` setzt für eine Testdatei einen zweiten Interpreter (derselbe Pfad über einen anderen Namen, etwa eine Verknüpfung im Temp) | Exit 0 |
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| 35 | ein Mutant hängt, der Läufer bekommt nach drei Sekunden SIGTERM (eigenes `TMPDIR`), seit 2026-09-28 | Zeile `ABBRUCH: SIGTERM`, kein Prozess mit `HOME` im Fall-Tmpdir, keine `mutanten_lauf_*`-Reste, Zieldatei byte-gleich |
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| 36 | Wurzel ohne eigene Konfiguration, darüber eine fremde `pyproject.toml` mit `addopts = "--new-first --failed-first"` (der Fall der Plankritik 2 von C1), seit 2026-10-06 | Exit 0, zweimal `OK`, Kopfzeile „keine in der Wurzel, leere Datei“ |
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| 37 | Wurzel mit eigener `pyproject.toml` (Marker `integration` abgewählt), darüber dieselbe fremde | sauberer Fall Exit 0 mit Kopfzeile `k/pyproject.toml (aus der Wurzel)`; Test mit Marker in der Grundlinie Exit 2 und `ABGEWAEHLT`, die eigene Konfiguration gilt also |
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| 38 | eigene Konfiguration mit `addopts = "--gibt-es-nicht"` | Exit 2, `pytest-Bedienfehler (Rueckgabewert 4)` und `--gibt-es-nicht` aus der pytest-Ausgabe, keine Zeile `ist FEHLT` |
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| 39 | Wurzel ohne eigene Konfiguration, darüber ein `conftest.py`, das beim Laden abbricht | Exit 0, zweimal `OK`; prüft `--confcutdir` |
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| 40 | ein Mutant schreibt in die eigene `pyproject.toml` `addopts = "--gibt-es-nicht"` | Exit 1; die Mutantenzeile selbst trägt `UNKLAR`, `pytest-Bedienfehler (Rueckgabewert 4)` und `--gibt-es-nicht`; im Bericht steht beim Test `ausgabe` mit „Ende der Ausgabe:“ |
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| 41 | Wurzel über einen Symlink angegeben (`link/k` → `echt/k`), seit der Nachbesserung vom 2026-10-06 | Exit 0, zweimal `OK` |
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| 42 | ein `conftest.py` der Wurzel wirft in `pytest_collection_modifyitems` | Exit 2, `pytest-Abbruch mit internem Fehler (Rueckgabewert 3)` und der Text der Ausnahme, keine Zeile `ist FEHLT` |
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| 43 | `mutanten_lauf_probe_konfig.py`: 26 Aufbauten gegen `determine_setup` und gegen echte `pytest --co`-Läufe, mit Selbstprüfung der Voraussetzung | Exit 0, `abweichungen: 0` |
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| 44 | zwei Interpretergruppen (`python_je_datei`), nur in einer ein Knoten, den es nicht gibt; diese Gruppe einmal an erster, einmal an letzter Stelle | je Exit 2, genau ein Befund mit dem Interpreter dieser Gruppe, keiner für die andere, keine Zeile `ist FEHLT`; genau zwei Kopfzeilen, je eine je Interpreter |
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| 45 | ein Knoten mit einem Dateinamen über 255 Zeichen | Exit 2 mit einem Befund `Grundlinie: pytest-…`, kein `unerwarteter Abbruch` |
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| 46 | ein Mutant lässt ein `conftest.py` der Wurzel in `pytest_collection_modifyitems` werfen | Exit 1, die Mutantenzeile trägt `UNKLAR`, `pytest-Abbruch mit internem Fehler (Rueckgabewert 3): ` und den Text der Ausnahme; im Bericht `ausgabe` mit „Ende der Ausgabe:“ |
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Der Treiber gibt je Fall eine Zeile aus (`Fall 5 ok` oder `Fall 5 FEHLER: erwartet …, bekommen …`) und am Ende die gerechnete Zahl der Fehler. Exit 0 nur, wenn alle Fälle wie erwartet ausgehen und jedes Mal byte-gleich zurückgesetzt wurde.
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## 7 Abbruchbedingung
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Eine Runde mit dem Prüfer endet, wenn die Befunde nur noch Formulierungen betreffen. Der erste echte Einsatz ist B1 (74 Mutanten auf einer Kopie von `b1-mat-kopie`).
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